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  • Andreas & Verena

Städtetrip Antwerpen

Die Stadt Antwerpen in Belgien ist sicher bei Weitem nicht so beliebt oder bekannt wie andere europäische Städte, wenn man an einen Städtetrip denkt. Sie gehört nicht zu den klassischen Städten, die für Städtetrips beworben werden und ist somit genau das Richtige für uns. Antwerpen hat uns positiv überrascht und schnell in ihren Bann gezogen. Warum es uns in Antwerpen so gut gefallen hat, was wir dort erlebt haben und noch vieles mehr erfahrt ihr im folgenden Blog. #Antwerpen #Belgien #Städtetrip #Sightseeing #Ausflugstipps

Ein schöner Blick von der anderen Seite der Schelde auf Antwerpen


Wo liegt Antwerpen

Die Stadt Antwerpen (französisch: Anvers) ist eine Hafenstadt in der Region Flandern in Belgien, etwa 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Brüssel.

Dabei reicht das Stadtgebiet Antwerpens im Norden bis an die niederländische Grenze. Die Stadt liegt an der Schelde etwa 90 Kilometer von ihrer Mündung in die Nordsee entfernt und hat somit Zugang zur Nordsee.




Informationen zur Stadt


Antwerpen ist mit mehr als 500.000 Einwohnern (523.248 Einwohner, Stand 01.01.2018) die größte Stadt in der Region Flandern und Hauptstadt der Provinz Antwerpen. Dabei leben nach aktuellen Informationen sage und schreibe 173 verschiedene Nationalitäten in Antwerpen.

Die offizielle Sprache in Antwerpen ist niederländisch!

Die Bedeutung der Stadt ist international gesehen sehr groß, denn Antwerpen besitzt den zweitgrößten Seehafen Europas (der größte ist in Rotterdam) und gilt als das weltweit wichtigste Zentrum für die Verarbeitung und den Handel von Diamanten. So verwundert es auch nicht, dass Antwerpen im 15./16. Jahrhundert zu einer der größten Städte der Welt gehörte und zeitweise auch als wichtigste Handelsmetropole ganz Europas galt.

Dass die Stadt traditionell als wichtigster Diamentenhandelsplatz der Welt bezeichnet wird spiegelt sich natürlich darin wider, dass es neben vier Diamantenbörsen auch ein Diamantenmuseum und mehr als 1500 Diamantenfirmen in Antwerpen gibt. Heutzutage werden noch rund 60 Prozent aller Rohdiamanten hier gehandelt. Früher wurden die Diamanten hauptsächlich von jüdischen Händlern gehandelt. Allerdings kam es in den letzten Jahren zu einem gewaltigen Umschwung. Mittlerweile beherrschen jainistische Inder 55 Prozent des weltweiten Diamantenhandels.

Des Weiteren wurde Antwerpen aber auch berühmt als kulturelles Zentrum in dem sich viele Künstler niederließen und dort wirkten. Einer der bekanntesten ist sicherlich Rubens.

So verwundert es sicher nicht, dass Antwerpen 1993 Kulturhauptstadt Europas war. Außerdem war Antwerpen 1920 der Austragungsort der Olympischen Sommerspiele.

Der Turm der Liebfrauenkathedrale, das Druckereimuseum Plantin-Moretus und das Maison Guiette wurden sogar zur Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Antwerpen ist eine Stadt in der man viele tolle Restaurants oder Cafés mit außergewöhnlichen Konzepten findet, die es einem wirklich schwer machen, sich für eines davon zu entscheiden. Dies spiegelt sich auch in den vielen kleinen und zum Teil sehr außergewöhnlichen Läden und Geschäften wieder.

Wer sich für Mode interessiert oder gerne Shoppen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Denn in Sachen Mode ist Antwerpen ganz groß dabei. Es gibt ein Modemuseum (MoMU) und eine Schule (die Modeabteilung der Königlichen Akademie), die zu einer der einflussreichsten der Welt gehört und immer wieder große Talente hervorbringt. Kein Wunder, dass man überall tolle Läden findet, deren Marken man bei uns gar nicht kennt. Und schaut man sich die Antwerpener so an, merkt man schnell, wie modebewusst die Menschen hier sind.




Anreise nach Antwerpen


Antwerpen ist bequem per Auto, Bus, Bahn, Flugzeug oder auch mit dem Schiff erreichbar. Egal welches Verkehrsmittel man zur Anreise wählt, in Antwerpen selbst kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem und günstig von A nach B. Außerdem kann man überall Fahrräder oder E-Scooter ausleihen um die Stadt zu erkunden.

Anreise mit dem Auto:


Wenn ihr euch für die Anreise mit dem Auto entscheidet solltet ihr beachten, dass es in Antwerpen eine Umweltzone gibt! Seit 2017 gilt die gesamte Antwerpener Innenstadt und das Viertel Linkeroever als Umweltzone.

Das heißt, dass die Fahrzeuge, die die Umwelt am stärksten belasten nicht mehr in die Stadt fahren dürfen. Ab dem 1. Januar 2020 werden die Bedingungen für Autos sogar noch weiter verschärft. Bevor ihr euch nun davon abschrecken lasst die Stadt Antwerpen zu besichtigen, können wir euch beruhigen. Die Stadt hat dies nämlich sehr gut organisiert. Online gibt es ein sogenanntes Checktool, wo ihr euer Fahrzeug kontrollieren lassen könnt, ob ihr in die Stadt dürft oder nicht. Falls nicht, ist auch das kein Problem.

Wenn das Fahrzeug hinein darf:


Habt ihr den Check bestanden und dürft mit eurem Fahrzeug in die Innenstadt, dann müsst ihr lediglich (falls ihr kein belgisches oder niederländisches Nummernschild habt) euer Fahrzeug vorher registrieren.

Mehr Infos dazu findet ihr hier: Pkw-Registrierung

Wenn ihr die Zulassungsbedingungen nicht erfüllt:


In diesem Fall habt ihr verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Bis zu maximal 8 Mal pro Jahr kann man sich eine Umweltzonen-Tageskarte kaufen, was jedoch eine relativ teure Möglichkeit ist.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: Umweltzonen - Tageskarte


Günstiger und auch einfacher ist es einen der zahlreichen Park and Ride Plätze zu benutzen. Es gibt zur Zeit 9 solcher Park and Ride Plätze, die in den nächsten Jahren auch noch weiter ausgebaut werden sollen. Alle befinden sich am Stadtrand außerhalb der Antwerpener Umweltzone und sind mehr als praktisch. Sie sind einfach zu finden, größtenteils kostenlos und perfekt an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Es gibt von dort sehr schnelle Verbindungen ins Stadtzentrum.

Warum also eine teure Tageskarte kaufen um dann auch noch einen kostenpflichtigen Parkplatz zu suchen?

Anreise mit der Bahn:


Mit der Bahn kommt man direkt ins Stadtzentrum Antwerpens. Die sogenannte Central Station Antwerpens gilt als einer der schönsten Bahnhöfe der Welt. Man findet dort sofort eine Touristinformation und ist mitten in der Stadt, wo man auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder umsteigen kann. Die Anreise mit der Bahn ist also auch sehr praktisch.

Die Central Station zählt zurecht zu den schönsten Bahnhöfen der Welt


Anreise mit dem Flugzeug:


Antwerpen selbst besitzt einen Flughafen und auch der größte belgische Flughafen der Haupstadt Brüssel, der Brussels Airport ist nicht weit entfernt. Der Flughafen Antwerp Airport liegt nur 7 Kilometer von Antwerpen entfernt. Direkt neben dem Flughafenterminal gibt es einen Busbahnhof. Mehrere Buslinien bringen einen direkt ins Zentrum Antwerpens.

Vom Brussels Airport, der nur 45 Kilometer entfernt liegt kann man in etwa 30 Minuten mit einem Auto nach Antwerpen gelangen. Eine andere Möglichkeit ist es von dort mit der Bahn nach Antwerpen zur Central Station zu fahren.


Anreise mit dem Schiff:

Im Rahmen einer Fluss- oder Seekreuzfahrt kann man natürlich auch nach Antwerpen gelangen. Auch hier kann man vom Hafen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen um bequem ins Zentrum Antwerpens zu gelangen.




Tipps für euren Besuch

Touristinformation:

Es gibt in Antwerpen 2 sogenannte Besucherzentren (Touristinformationen) in der man einen kostenlosen Stadtplan, Broschüren, Informationen zu Stadtrundgängen und vieles mehr erhält. Ein Besucherzentrum findet ihr an der Central Station (Bahnhof) auf Ebene 0 (täglich von 9-17 Uhr geöffnet) und ein anderes am Grote Markt 13 (täglich von 10-17 Uhr).


Antwerp-City-Card:

Es gibt, wie in vielen anderen Städten auch, eine City-Card, mit der man die vielen Sehenswürdigkeiten zum Teil kostenlos oder mit Ermäßigung besichtigen kann. Auch bei Stadtrundfahrten oder Boostausflügen bekommt man damit eine Ermäßigung.

Dabei kann man zwischen einer 24, 48, oder 72 Stunden Karte wählen, je nachdem wie lange man in Antwerpen bleibt. Dabei ist dann auch der öffentliche Nahverkehr mit den Bussen und Straßenbahnen in Antwerpen gratis.


Preise Stand 2019:

  • 24 Stunden-Card 27 Euro

  • 48 Stunden-Card 35 Euro

  • 72 Stunden-Card 40 Euro


Wo kann man die Antwerp-City-Card kaufen:

Man kann die Antwerp-City-Card schon im Vorfeld online kaufen oder natürlich in einem der beiden (oben erwähnten) Besucherzentren in Antwerpen.

Mehr Informationen zu den in der Karte enthaltenen Rabatten erhaltet ihr hier:

Antwerp-City-Card




Unsere persönlichen Highlights in Antwerpen

MAS – Museum am Strom:


Seit 2011 kann man im Stadtteil Eilandje im Antwerpener Hafenviertel das MAS besuchen, welches Architektur und Museum miteinander verbindet. Das MAS besitzt eine sehr umfangreiche Sammlung, die zurzeit fast 500.000 Stücke zählt, von Kunstobjekten bis hin zu Gebrauchsgegenständen. Außerdem finden immer wieder Sonderausstellungen statt.

Das Museum am Strom ist ein architektonisches Highlight Antwerpens

Man entdeckt das Museum von unten nach oben, was an sich schon sehr besonders ist und merkt recht schnell, dass das Museum von Innen viel größer ist als es von Außen den Anschein hat. Die Aussicht auf die Stadt wird dabei immer besser sichtbar, bis man am Ende schließlich am Panoramadach angelangt. Auf einer Höhe von 60 Metern kann man dann einen wundervollen Blick über die Stadt, die Schelde und den Hafen genießen.

Die beste Aussicht Antwerpens gibt es auf dem Dach des MAS

Unser Tipp:

Wer keine Lust hat die Ausstellungen des MAS zu besuchen, sollte dennoch nicht verpassen sich das Gebäude zumindest von Außen anzuschauen. Die Architektur des MAS ist wirklich sehenswert. Und auch den Blick vom Panoramadach des MAS sollte man sich nicht entgehen lassen. Dort kommt man nämlich auch ohne Eintrittskarte ins Museum kostenlos hin. Und der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall. Über die vielen Rolltreppen geht es langsam nach oben, während man über den inneren Aufbau des Gebäudes nur staunen kann.

Hier gehts zur Website des MAS: Museum Am Strom


Das Rubenshaus:


Im Zentrum von Antwerpen befindet sich das Haus des weltberühmten Barockmalers Peter Paul Rubens. In diesem Haus, welches man heute besuchen kann, entstand ein Großteil seiner Werke. In der schon damals besten Lage in Antwerpen ließ er sich ein Stadtpalais nach eigenen Vorstellungen erbauen. Dort konnten seine Kinder im Garten spielen, er konnte im Atelier an seinen Werken arbeiten, aber auch zahlreiche seiner adligen und sogar königlichen Gäste empfangen. Dabei hatte er am Höhepunkt seiner Karriere so viel Arbeit, dass er ein ganzes Team von professionellen Künstlern einstellte, die ihm halfen.

Heute befindet sich in dem Haus ein Museum. Nach dem Tod Rubens lebte aber zunächst das Ehepaar namens Cavendish dort zur Miete, die dort eine Reitschule errichteten. Danach wurde es umgebaut und diente schließlich nach Beschlagnahmung durch die Franzosen als Gefängnis. Erst 1937 kaufte die Stadt Antwerpen das Haus, setzte es in den ursprünglichen Zustand zurück und machte daraus ein Museum mit den Kunstwerken Rubens.

Hier gehts zur Website des Rubenshaus: Rubenshuis


Das Rathaus:


Das schöne Rathaus auf dem Grote Markt gehört seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe. Zusammen mit dem Brabo-Standbild und den anderen wunderschönen Gebäuden rund um den Grote Markt zieht es die Blicke der Besucher an und bildet eine wundervolle Kulisse. Neben seiner politischen Bedeutung besitzt es auch eine große kulturelle, da es sich um eines der ersten Renaissancegebäude der damaligen Niederlande handelt. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wird es genutzt. An der wunderschönen Fassade hängen die Fahnen aller Mitgliedsländer der Europäischen Union, sowie die Fahnen der Länder, die ein Konsulat in Antwerpen haben. Wer die schöne Atmosphäre und den Anblick des Rathauses genießen will, findet in einem der vielen Cafés und Restaurants am Grote Markt ein schönes Plätzchen zum Verweilen.




Het Steen:


Zur Zeit wird die jahrhundertealte Burg Het Steen leider von Grund auf renoviert. Bis dahin ist das Gebäude leider für Besucher nicht geöffnet. Am Infopunkt kann man aber schon mal ein Bild davon erhalten, wie das Gebäude nach der Renovierung aussehen und zukünftig genutzt werden soll.

Die Burg Het Steen ist das älteste noch erhaltene Gebäude von Antwerpen aus dem 11. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit hat das Gebäude dabei schon viele verschiedene Funktionen erfüllt. Es liegt direkt an der Schelde und diente als eine erste Niederlassung. Zunächst gab es nur einen Erdwall und nach und nach entstand eine Burg.

Im 12. und 13. Jahrhundert kam eine steinerne Burgmauer und Het Steen, eines der drei Torgebäude der Burg, dazu. Ein Umbau fand im 16. Jahrhundert unter Karl V. statt, was man heute noch an der Fassade erkennen kann. Danach wurde Het Steen dann bis 1823 als Gefängnis genutzt, dann als Wohnung, Holzsägerei und Fischlagerplatz. Schon 1862 eröffnete es als Museum von Altertümern und dann von 1952-2008 als Nationales Schifffahrtsmuseum. Dies ist aber ins MAS umgezogen und kann seither dort bewundert werden.

Zwischen 2018 und 2020 finden Renovierungsarbeiten statt. Danach soll Het Steen als Zugangstor zu Antwerpen dienen. Es soll als Terminal für Kreuzfahrtschiffe und Empfangszentrum dienen. Ebenso soll es einen Elebnisparcours geben, der Antwerpen und seine Geschichte in den Mittelpunkt stellt. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie es hier nach der Renovierung aussieht. Bei unserem jetzigen Besuch haben wir ja leider nicht viel von Het Steen sehen können.

Weitere Infos gibts hier: Visit Antwerpen



Liebfrauenkathedrale:


Eine weitere Sehenswürdigkeit in Antwerpen ist die wunderschöne Liebfrauenkathedrale, auch Onze-Lieve-Vrouwekathedraal genannt, deren Turm auf einem Stadtrundgang durch die Stadt immer wieder zwischen den Häusern hervorlugt.

Sie wurde nach einer Bauzeit von 169 Jahren im Jahre 1521 vollendet und war mit einer Höhe von 123 Metern das größte gotische Bauwerk der damaligen Niederlande. Die Kathedrale ist die Domkirche des Bistums Antwerpen und ihr Turm gehört seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe. Dabei kann man im Inneren der Kathedrale wieder etliche Werke des Malers Peter Paul Rubens bewundern, die die Blicke der Besucher auf sich ziehen und weltberühmt sind. Nach 20-jährigen Renovierungsarbeiten kann man die Kathedrale nun wieder in voller Pracht bewundern.

Mehr Infos gibts hier: De Kathedraal



Central Station – Der Hauptbahnhof:


Eines der schönsten Gebäude der Stadt ist der Hauptbahnhof von Antwerpen, die sogenannte Central Station, am Astridplein. Nicht umsonst wird er wegen seines prachtvollen Aussehens von den Einheimischen liebevoll als „Eisenbahnkathedrale“ bezeichnet. Und nicht nur die Antwerpener selbst sind von der Schönheit ihres Hauptbahnhofs überzeugt, denn das amerikanische Magazin Newsweek kürte ihn zum viertschönsten Bahnhof der Welt!

Die Central Station wurde im Jahr 1905 eingeweiht und im elektischen Stil erbaut. Sie besteht aus dem eigentlichen Bahnhofsgebäude und der Bahnsteighalle mit einem beeindruckenden Eisen-Glas-Dach. Das Dach wurde nach einem Entwurf von Clement van Bogaert erbaut. Sie ist mit ihren 43 Metern Höhe, einer Breite von 66 Metern und einer Länge von 186 Metern einfach ein atemberaubend schöner Bau.

Die Central Station lohnt sich nicht nur von Außen

Wir hatten bei unserem Besuch fast das Gefühl, der Hogwarts-Express würde gleich hier halten. Das Bahnhofsgebäude an sich wurde vom Architekt Louis Delacenserie in Anlehnung an das Pantheon in Rom entworfen. Wenn man dort unter der 75 Meter hohen Kuppel steht, kommt man sich winzig vor und hat eher das Gefühl in einer Kathedrale zu stehen als in einem Bahnhofsgebäude. Schon 1975 wurde die Central Station unter Denkmalschutz gestellt und 1986 gründlich renoviert. Heute finden in der Bahnhofshalle sogar Veranstaltungen und Auftritte statt.



Vlaeykensgang:


Eine wundervolle Sehenswürdigkeit, der geheime Vlaeykensgang in Antwerpen, liegt gut versteckt und wird von Besuchern gerne mal übersehen. Der Vlaeykensgang stammt aus dem Jahr 1591 und verbindet die Hoogstraat, den Oude Koornmarkt und die Pelgrimstraat miteinander.

Der versteckte Eingang zum Vlaeykensgang

Wir haben diese kleine Gasse von der Pelgrimstraat aus betreten und kamen uns vor als wären wir plötzlich in einer anderen Welt gelandet. Vom Trubel in den Straßen rund herum ist hier plötzlich nichts mehr zu sehen und wenn nicht gerade eine ganze Gruppe Touristen hier hindurch geführt wird, ist es wunderbar ruhig im Vlaeykensgang.

Eine Oase der Ruhe inmitten der Stadt

Früher wohnten in diesem kopfsteingepflasterten Gässchen die Schuhmacher, die die Notglocke der Kathedrale läuten mussten und die Ärmsten der Stadt. Heute findet man hier Antiquitätenläden oder Kunstgalerien und das Restaurant Sir Anthony Van Dyck. Die kleinen Höfe, die alten Laternen und wundervoll verzierte Türen strahlen eine ganz besondere Atmosphäre aus und man fühlt sich schnell in die Vergangenheit zurückversetzt.

Vom Getümmel auf den großen Plätzen und den vielen überfüllten Restaurants und Cafés außerhalb des Vlaeykensgang ist hier nichts zu hören und man kann eine kleine Pause auf einer der Holzbänke einlegen.

Ein romantisches Plätzchen im Vlaeykensgang

Man entdeckt immer wieder neue Fotomotive, braucht aber zum Fotografieren auch etwas Zeit. Wenn gerade unzählige Touristen bei einem Stadtrundgang durch den Vlaeykensgang gehen, braucht man etwas Geduld um fotografieren zu können. Aber das Warten lohnt sich durchaus.



Der Sint-Annatunnel:


Der Sint-Annatunnel oder Fußgängertunnel ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Antwerpen, die uns besonders gut gefallen hat. Dort haben wir uns wirklich eine halbe Ewigkeit aufgehalten, weil uns die Atmosphäre so gut gefiel und es zudem sehr fotogen dort war. Schon im Jahr 1874 war der Bevölkerung von Antwerpen klar, dass man dringend eine Verbindung zur anderen Uferseite der Schelde benötigte. Zunächst wurde natürlich eine Brücke geplant. Aber da eine Brücke den regen Schiffsverkehr auf der Schelde behindern würde, wurden diese Pläne abgelehnt. Daher wurde nach einer Alternative gesucht, die den Schiffsverkehr nicht behindert. Die Lösung für das Problem war der Bau eines Tunnels. Allerdings wurde die Entscheidung gegen eine Brücke und für einen Tunnel erst im Jahr 1931 getroffen, der dann 1933 eröffnet wurde. Und noch heute wird der Tunnel stark benutzt. Die meisten Teile der Eingangsgebäude, von den Warnschildern bis zu den Zäunen und den alten Rolltreppen sind noch im Originalzustand und versetzen einen zurück in die Vergangenheit. Bei der Eröffnung waren diese Rolltreppen für die damalige Zeit etwas Einzigartiges.

Die Rolltreppen im Sint Anna Tunnel sind noch im Orginalzustand

Und auch heute wird der Tunnel ob von Fußgängern oder Fahrradfahrern noch immer gerne genutzt. Dabei hat man die Wahl zwischen den alten Rolltreppen oder einem Lift, welcher natürlich für Fahrradfahrer etwas praktischer und auch schneller ist. Wir waren ganz begeistert vom Charme früherer Zeiten und haben den Tunnel auch durchquert um ans andere Ufer der Schelde zu kommen.

Vom anderen Ufer der Schelde kann man den Ausblick auf die Stadt genießen

Vom Ufer auf der anderen Seite der Schelde hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline von Antwerpen. Nach einer kleinen Rast am schönen Ufer und der Aussicht haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht.



Chocolate Nation:


Eine der neusten Attraktionen in Antwerpen ist das Erlebnismuseum Chocolate Nation in der Nähe der Central Station. Dabei handelt es sich um das größte belgische Schokoladenmuseum auf der Welt! Das mussten wir als Schokoladenliebhaber natürlich besuchen. Vor allem da es der unglaublich leckeren belgischen Schokolade gewidmet ist. Da 1831 in Antwerpen die erste Schokoladenfabrik in Belgien eröffnet wurde, passt dieses Museum natürlich hervorragend in diese Stadt. Im Museum selbst erfährt man dann wirklich alles über die belgische Schokolade, die Geschichte der belgischen Schokolade, was sie so besonders macht, die Auswahl der Kakaobohnen und deren Verarbeitung, die Geschichte der verschiedenen Schokoladenmarken und noch vieles mehr. Der Antwerpener Hafen ist der weltweit größte Lagerort von Kakaobohnen und die Chocolatiers suchen sich hier nur die Kakaobohnen mit der besten Qualität heraus um daraus die weltbekannte belgische Schokolade herzustellen. Daher gibt es hier auch ein Institut der Provinz Antwerpen, in dem die Top-Chocolatiers ausgebildet werden.

Nach einem Besuch im Dschungel, wo wir alles über die Kakaobohnen und deren Ernte lernen begleiten wir die Kakaobohnen weiter auf ihrer Reise nach Antwerpen und finden uns schließlich im riesigen Antwerpener Hafen wieder. Danach werden uns die einzelnen Pruduktionsschritte gezeigt und wir lernen, warum die belgische Schokolade so besonders ist. Wir reisen in die Vergangenheit und erkunden einen Schokoladenladen, die verschiedenen belgischen Schokoladenmarken, die Verpackungen und Logos im Lauf der Jahre und noch so vieles mehr. Schließlich dürfen wir einem Chocolatier bei seiner Arbeit zuschauen, der uns hier sein Handwerk erklärt und Schokoladeneier mit einer traumhaften Haselnuss-Crème füllt. Der Duft von Schokolade erfüllt das ganze Museum und wir dürfen endlich eines der Schokoladeneier probieren. Und was soll man dazu sagen...einfach himmlisch!

Wie sehr wir uns erst gefreut haben, als wir die unterschiedlichen Schokoladensorten probieren durften. Mit einem Löffel bewaffnet durften wir die warme, flüssige Schokolade probieren. Von Weißer Schokolade über Vollmilch bis hin zu neuen Kreationen mit Beerengeschmack oder Toffee-Geschmack und Bitterschokoladen mit unterschiedlichem Kakaogehalt war alles vertreten. Das ist wohl das Paradies für Schokoladenliebhaber und man möchte gar nicht mehr dort weg.

Im Shop kann man dann alle Sorten, die man vorher probiert hat auch kaufen. Außerdem gibt es Literatur und Kochbücher, Magnete und noch vieles mehr.

Wem das alles nicht reicht, der kann sich zu einem Workshop anmelden oder noch etwas im Restaurant verweilen. In den Ateliers und Workshop-Räumen kann man den Chocolatiers bei der Arbeit zusehen oder selbst an einem Workshop teilnehmen. Weitere Informationen dazu findet ihr auf der Homepage des Museums unter: www.chocolatenation.be/en/

Wir waren zunächst von dem recht hohen Eintrittspreis etwas abgeschreckt, sind aber froh, die Chocolate Nation besucht zu haben. Noch zu Hause, wenn wir die mitgebrachte Schokolade genossen haben, haben wir an den Besuch des Museums gedacht.



De Ruien:


Eine Sehenswürdigkeit, die wir sehr gerne besuchen wollten ist De Ruien in Antwerpen. Da unser Trip nach Antwerpen eher spontan war und wir ohne langes Vorbereiten und Planen einfach mal drauf losfuhren, wurde aus dem Besuch von De Ruien leider dann nichts. Wir haben darüber gelesen und waren sofort begeistert, wurden dann allerdings enttäuscht. Keine einzige Führung an den beiden Tagen, die wir in Antwerpen verbracht haben, war mehr frei. Alles ausgebucht... Spontanität scheint heute beim Reisen in Städte irgendwie nicht mehr zu funktionieren. Das mussten wir auch schon in anderen Städten erleben. Nicht mal in den nächsten 7 Tagen war etwas frei. Vielleicht habt ihr ja durch diese Information bei eurem Besuch mehr Glück und ihr ergattert online im Vorraus ein Ticket.

Ein unscheinbarer Eingang bringt euch in die Unterwelt Antwerpens

Aber worum handelt es sich denn nun beim äußerst beliebten De Ruien? De Ruien sind die sogenannten Stadtgrachten, die schon im Mittelalter die Stadt Antwerpen durchkreuzten. Es handelte sich um ein ganzes Netz von Flüsschen und Gräben, welche die Stadt mit Trinkwasser und einem Binnenhafen verbanden. Irgendwann dienten sie dann allerdings als Abwasserkanäle, wurden überdacht und verschwanden ganz aus dem Stadtbild. Heute kann man an kleinen Kanälen, Brücken, alten Gewölben und Schleusen entlang spazieren und das verborgene Kulturerbe erkunden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten De Ruien zu besichtigen. Geführte Gruppentouren, eine Bootstour oder eine interaktive Tour mit Tablet und Begleiter. Auf der Webseite von De Ruien www.ruien.be/de erhaltet ihr alle Infos zum Besuch und habt hoffentlich mehr Glück als wir. Für uns ist es ein Anreiz diese wunderschöne Stadt noch einmal zu besuchen.

Adresse:

Ruihuis Suikerrui 21 2000 Antwerpen


Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag: 10.00 – 17.00 Uhr

Samstag – Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr

Montag: Geschlossen

Jährlich geschlossen am: 24.12, 25.12, 26.12, 31.12, 1.1, 2.1



Der Grote Markt:


Der Grote Markt in Antwerpen, also der große Marktplatz ist eine der Top-Attraktionen in Antwerpen. Ursprünglich begann seine Geschichte als Platz genau außerhalb des mittelalterlichen Wohnkerns. Das Grundstück war ein Geschenk des Herzog Heinrich I. von Brabant an die Stadt Antwerpen im Jahre 1220. 1310 wurde der Platz dann auch als Merckt (Markt) bezeichnet, da hier die ersten Jahrmärkte stattfanden. Schnell machten hier englische Kaufläute ihre Geschäfte mit Italien, Spanien, norddeutschen Hansestädten, süddeutschen Händlern und auch Flamen bis Antwerpen Ende des 15. Jahrhunderts die Stadt Brügge als wichtigsten Handelsplatz der alten Niederlande ablöste.

Der Platz erhält sein einmalig schönes Aussehen durch die wunderschönen Gebäude, die den Platz rundherum zieren. Neben der Frauenkathedrale, deren Turm weit in die Höhe ragt, ziert auch das schöne Rathaus den Platz. Das Rathaus ist auch das größte Gebäude am Grote Markt und zieht daher die Blicke der Besucher an. Außerdem findet man noch mehrere Gildenhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die zwar Ende des 16. Jahrhunderts niederbrannten, aber glücklicherweise wieder im gleichen Stil aufgebaut wurden. Somit konnte ein Stück flämische Architektur erhalten werden.

Von der Terasse der zahlreichen Cafés und Restaurants hier um den Markt kann man die Schönheit des Platzes und seiner umliegenden Gebäude genießen und sich stärken. Inmitten des Platzes, vor dem Rathaus zieht der Brabo-Brunnen die Blicke auf sich. Die Statue gedenkt der Legende um den römischen Soldat Brabo. Dieser besiegte einen Riesen namens Antigoon, der Geld für die Überquerung der Schelde kassierte. Wer diesen Wegzoll nicht zahlen konnte, dem schnitt der Riese die Hand ab. Der Soldat Brabo schnitt dem Riesen die Hand ab und beendete damit die Greueltaten des Riesen. Mit dem schönen Bronzebrunnen wird dieser Heldentat von Brabo gedacht.

Botanischer Garten Antwerpen:

Ein idealer Ort um sich ein wenig auszuruhen und zu entspannen ist der botanische Garten in Antwerpen, der seit 1950 unter Denkmalschutz steht. Vor allem bei schönem Wetter tummeln sich hier Einheimische und Touristen von jung bis alt. Da der Garten schon vor mehr als 200 Jahren vom St. Elisabeth Krankenhaus angelegt wurde wachsen hier etwa 2000 verschiedene Kräuter, die zum Großteil auch als Medizin verwendet werden können. Außerdem spenden verschiedene Baumarten und Sträucher immer wieder Schatten. Auch ein Treibhaus mit unzähligen Kakteen und Pflanzen aus der ganzen Welt kann man hier besichtigen. Der Garten ist einfach ein wundervoller Ort um eine kleine Pause einzulegen und dazu ist der Eintritt auch noch kostenlos.


Adresse und Öffnungszeiten:


Leopoldstraat 24, 2000 Antwerpen


Sommer: 8 bis 20 Uhr Winter: 8 bis 17.30 Uhr

Märkte:

In einer Hafenstadt wie Antwerpen findet man natürlich auch wundervolle Märkte mit einzigartigen Waren. Wir hatten bei unserem Besuch das Glück am Samstag den Exotischen Markt und am Sonntag den Vogelmarkt besuchen zu können.

Exotischer Markt:


Der Markt findet immer Samstags von 8-16 Uhr, mit Ausnahme von gesetzlichen Feiertagen, am Oudevaartplaats, dem Theaterplein und der Umgebung, statt. Neben einheimischen Produkten und wunderschönen Blumen findet man hier auch orientalische und asiatische Waren, italienische oder marokkanische Spezialitäten, Fisch und Fleisch, sowie Käse, Gewürze oder wundervolles Obst und Gemüse und noch vieles mehr. Überall kann man die leckeren Waren auch probieren oder aber man isst direkt etwas leckeres an einem der Stände.

Über diesen Markt zu schlendern und immer wieder was zu probieren oder zu essen war für uns ein echtes Highlight. Dabei überzeugte uns die riesige Auswahl und vor allem die gute Qualität der Waren und man kann schon ein wenig melancholisch werden, wenn man an zu Hause denkt. Solch einen Markt wünscht man sich direkt vor der Haustür, aber leider gibt es bei uns nichts vergleichbares. Diese Vielfalt und auch die sehr gute Qualität verdanken die Einheimischen natürlich dem Hafen und der Tatsache dass in Antwerpen heute etwa 170 verschiedene Nationalitäten vertreten sind und die Stadt zu einem Schmelzofen verschiedener Kulturen und Religionen wurde. Wer am Samstag in Antwerpen unterwegs ist, sollte auf keinen Fall verpassen diesen Markt zu erkunden!

Die wunderschönen Blumen sind nur eine der zahlreichen Waren des Marktes

Vogelmarkt:


Auch Sonntags findet am Oudevaartplaats, dem Theaterplein und deren Umgebung ein Markt statt. Der sogenannte Vogelmarkt ist immer sonntags von 8-13 Uhr (auch an gesetzlichen Feiertagen) und zieht zahlreiche Einheimische und Touristen an. Bei dem Namen Vogelmarkt wurden wir sofort hellhörig, da wir dies aus Indonesien kennen. Da stellte sich für uns natürlich die Frage ob es hier in Antwerpen etwas vergleichbares gibt und warum, oder ob es keinerlei Parallelen gibt.

Neben Blumen, Antiquitäten, Textilien und Schmuck, fanden wir tatsächlich auch Stände mit Ziervögeln, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühnern und sogar einen Pfau! Dazu gibt es von Käfigen bis Futter alles was man zur Haltung der Tiere braucht. Der einzige Unterschied zu Indonesien war lediglich, dass die kleinen Küken nicht wie in Indonesien bunt eingefärbt sind.

Der Vogelmarkt macht seinem Namen alle Ehre

Neben diesen Märkten gibt es noch Antiquitäten-Märkte:


Antiquitätenmarkt Samstags: Lijnwaadmarkt (Leinenmarkt) Samstags von 9:00 bis 17:00 Uhr (nicht an gesetzlichen Feiertagen)

Antiquitätenmarkt Sonntags: St. Jansvliet Sonntags von 9:00 bis 17:00 Uhr (auch an gesetzlichen Feiertagen)



Chinatown:


Ein Stadtviertel, welches uns magisch angezogen hat war Chinatown. Da so eine Hafenstadt wie Antwerpen ein Tor zur Welt darstellt und zahlreiche Einflüsse anderer Völker und Kulturen hier aufeinandertreffen gibt es hier auch unterschiedliche Stadtviertel, wie zum Beispiel das Chinatown. Da in Antwerpen Menschen von etwa 170 verschiedenen Nationalitäten leben, ist es nicht verwunderlich, dass solche Viertel entstehen. Und gerade dies hat für uns Antwerpen zu etwas ganz besonderem gemacht.

Das Tor zum Chinatown

Den Eingang zu Chinatown entdeckt man schon von der Central Station aus wenn man über den Königin Astridplein schaut. In Chinatown findet man neben riesigen Asialäden auch eine Vielzahl an Restaurants. Sehr geschäftig geht es in diesem Viertel zu – ganz nach asiatischer Manier – und auch die vielen Farben und Gerüche können einen kurzfristig schon mal etwas überfordern. Überall sieht man Männer mit Sackkarren durch die Gassen huschen um die Einkäufe der Kunden nach Hause zu liefern. Die Vielzahl der Waren in den Läden ist einfach riesig und wir haben uns gefreut Obst und Süßigkeiten, die wir aus unseren Touren in Asien kennen, hier zu finden. Beim Stöbern durch die Läden und dem Entdecken der vielen bekannten und unbekannten Waren, haben wir regelrecht die Zeit vergessen und uns ganz schön lange hier aufgehalten. Außerdem wollten wir es uns nicht nehmen lassen am Abend hierher zurückzukehren um hier zu essen. Von den Gassen Chinatowns aus gelangt man auch direkt ins Stadtviertel der afrikanischen Gemeinschaft. Und auch hier laden wieder viele Geschäfte zum Bummeln und Entdecken ein.


Diamantenviertel:


Vom Hauptbahnhof, der Central Station, aus gelangt man zur Diamond Square Mile, dem Antwerpener Diamantenviertel. In diesem Viertel findet man die Diamantenschleifer, Juweliere und Händler und alle wirken sehr geschäftig. Die Händler eilen durch die Straßen immer auf der Suche nach der nächsten Transaktion und bei der riesigen Anzahl der Geschäfte hat der Käufer hier wohl die Qual der Wahl. Auch wer nichts kaufen möchte sollte trotzdem durch das Viertel schlendern und die Atmosphäre hier auf sich wirken lassen. Und wer dann noch nicht genug von den Diamanten hat, der kann im DIVA, dem Erlebniszentrum für Diamanten, Juwelen und Edelschmiedekunst vorbeischauen.

Weitere Informationen zum DIVA erhaltet ihr auf: Divaantwerp Adresse DIVA: Suikerrui 17, 2000 Antwerpen




Weitere Sehenswürdigkeiten in Antwerpen


In Antwerpen gibt es natürlich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die wir hier kurz auflisten wollen und zu denen wir euch auch die passenden Links geben.


Museum De Reede:

Museum für Graphische Kunst

Ernest Van Dijckkaai 7, 2000 Antwerpen

www.museum-dereede.com


Red Star Line:

Die Red Star Line brachte Passagiere von Antwerpen nach New York. Das Museum erzählt die Geschichte dieser Menschen

Montevideostraat 3, 2000 Antwerpen http://www.redstarline.be


M HKA:

Das Museum für Zeitgenössische Kunst Antwerpen (M HKA) ist ein Museum für zeitgenössische bildende Kunst, Film und Bildkultur Leuvenstraat 32, 2000 Antwerpen

http://www.muhka.be


FOMU FotoMuseum:

Waalsekaai 47, 2000 Antwerpen

http://www.fotomuseum.be


Hafenhaus:

Der neue Hauptsitz der Hafengesellschaft Antwerpen und ein architektonisches Meisterwerk, welches mit einem Guide besichtigt werden kann und mit einem tollen Panorama trumphen kann.


Sankt Pauluskirche:

Prachtvolles Interieur mit mehr als 50 Gemälden berühmter Antwerpener Meister wie Rubens, Van Dyck und Jordaens, mehr als 200 Skulpturen, prachtvolle Barockaltäre und holzgeschnitztes Kirchenmobiliar

Veemarkt, 2000 Antwerpen


Antwerpener Hafen:

Der Antwerpener Hafen verfügt neben der größten Schleuse der Welt, der Kieldrechtschleuse auch über riesige Hafenbecken, große Containerschiffe und imposante Kräne und kann auf einer Rundfahrt besichtigt werden


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Über Uns

Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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