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  • Andreas & Verena

Rezept für Bobotie mit gelbem Reis und Frucht Chutney

Aktualisiert: 4. Mai 2019


In diesem Blog wollen wir euch ein beliebtes Gericht aus dem südlichen Afrika namens Bobotie vorstellen. Bei vielen Rezepten aus fernen Ländern stellt sich oft das Problem, dass man die Zutaten bei uns nicht kaufen kann. Hier jedoch stellt die Zutatenliste kein Problem dar, da man die Zutaten für dieses Gericht auch bei uns in jedem Lebensmittelladen finden kann. Wir hoffen ihr habt Lust es auszuprobieren und euch einen Hauch von Afrika nach Hause zu holen.

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Bobotie mit gelbem Reis


Was ist Bobotie?


Bobotie ist ein Hackfleischgericht aus Südafrika, das ursprünglich von den Zuwanderern aus Niederländisch-Indien stammt, wobei sich auch der Name aus dem indonesischen "bobotok" ableiten lässt. Es ist seit dem 17. Jahrhundert in der Gegend rund um das Kap der Guten Hoffnung bekannt. Wahrscheinlich wurde es von niederländischen Händlern überliefert und angepasst. Die Südafrikaner verbreiteten das Gericht wiederum in Namibia, weshalb man es auch dort manchmal bekommt. Dabei handelt es sich um scharf gewürztes Hackfleisch (Rind, Hammel oder Wild), das mit einer Milchkruste überbacken und dann mit „geelrys“ (gelber Reis) serviert wird. Wie bei einem Curry isst man dazu meistens ein leckeres Chutney.

Wir haben das Gericht schon in vielen Variationen kennen gelernt, einmal mit Rosinen oder Mandeln und teilweise sogar mit Bananen in der Milchkruste. Hier möchten wir euch mal eine Variante des Gerichts vorstellen. Bobotie : Zutaten für 4-6 Personen:


  • 1 kg Hackfleisch vom Rind, Lamm oder Wild

  • 3 fein gewürfelte Zwiebeln

  • 2 Teelöffel fein gehackter Knoblauch

  • 4 Teelöffel Currypulver (ich benutze gerne 2 Teelöffel scharfes Currypulver und 2 Teelöffel normales)

  • 2 Teelöffel Salz

  • 1 Teelöffel Kurkuma

  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

  • 2 Esslöffel Zitronensaft

  • 2 Esslöffel Aprikosenmarmelade

  • ½ Cup Chutney (wir verwenden meistens Chutney von Mrs H S Balls)

  • 2 Esslöffel brauner Zucker

  • 2 Esslöffel Worcestershire Sauce

  • 5 Esslöffel passierte Tomaten

  • 2 Scheiben in Milch eingeweichtes Toastbrot

  • 4 große Eier

  • 500 ml Milch

  • Salz und schwarzer Pfeffer

  • geriebene Muskatnuss

  • Loorberblätter

  • Olivenöl

  • evtl. in Scheiben geschnittene Bananen


Zubereitung:

  1. die Zwiebeln fein würfeln und den Knoblauch hacken

  2. eine große Pfanne mit Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen, das Hackfleich dazugeben und scharf anbraten

  3. das Currypulver, den Kurkuma, Salz, schwarzer Pfeffer, Zitronensaft, Aprikosenmarmelade, Chutney, Zucker, passierte Tomaten, Worcestershire Sauce und das eingeweichte Toastbrot in ein Behälter geben und mit dem Pürierstab durchmixen. Dann die Masse zu dem angebratenen Hackfleisch in die Pfanne geben und das Ganze bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

  4. Eine ofenfeste Form einfetten und die Hackfleischmasse einfüllen. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen

  5. Milch, Eier, sowie Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss mit einem Rührbesen schaumig aufschlagen und dann über die Hackfleischmasse geben

  6. vereinzelt Loorberblätter darauf legen, oder wenn ihr es mal ausprobieren wollt, die Bananenscheiben in der Milchmasse verteilen

  7. das Ganze für 30-40 Minuten im Backofen backen, bis die Eiermasse gestockt hat und schön gebräunt ist

  8. dann das Bobotie zusammen mit dem Reis und dem Chutney servieren. Wer mag kann noch Kürbis als Gemüse dazu reichen


Geelrys : (Afrikaans für gelber Reis) Zutaten:

  • 2 große Tassen Reis (ich verwende gerne Basmati)

  • 3 große Tassen Wasser (1,5 fache Menge des Reises, falls ihr gerne umrechnen wollt auf eine andere Personenanzahl)

  • 1 Zimtstange

  • 1 Esslöffel Kurkuma

  • ½ Teelöffel Salz

  • 1 Prise brauner Zucker

  • Butter

  • Olivenöl

  • eventuell Rosinen

Zubereitung:

  1. den Reis waschen und mindestens 15 Minuten wässern

  2. dann den Reis in einem Sieb abtropfen lassen

  3. in einem Topf oder einer beschichteten Pfanne mit Deckel das Olivenöl erhitzen

  4. den abgetropften Reis sowie das Salz, den Kurkuma, die Zimtstange und den braunen Zucker dazugeben und kurz anschwitzen

  5. Wasser im Wasserkocher kochen und 3 Tassen des heißen Wassers über den Reis gießen und mit geschlossenem Deckel 10 Minuten auf kleinster Flamme garen

  6. den Deckel nicht abheben und den Reis in dieser Zeit auch nicht umrühren

  7. nach 10 Minuten den Ofen ausstellen und den Reis für weitere 10 Minuten mit der Restwärme fertig garen

  8. zum Schluss Butterflöckchen darauf verteilen und vorsichtig umrühren

  9. wer eine süßere Variante mag, kann Rosinen zum Reis geben und mitgaren



Frucht-Chutney : Zutaten:

  • 200 g getrocknete, gehackte Pfirsische

  • 200 g getrocknete, gehackte Aprikosen

  • 200 g Datteln, gehackt

  • 200 g getrocknete, gehackte Apfelringe

  • eventuell Rosinen

  • 1 L Wasser

  • 1 -2 zerriebene oder kleingehackte Knoblauchzehen

  • 500 ml Apfelessig

  • 400 g brauner Zucker

  • 2 Messerspitzen Chilipulver, oder auch etwas mehr, je nach gewünschter Schärfe

  • 2 Messerspitzen Kurkuma

  • 2 Messerspitzen geriebene Muskatnuss

  • 2 Messerspitzen geriebenen Ingwer

Zubereitung:

  1. die getrockneten Früchte kleinhacken über Nacht in einem geschlossenen Topf mit Wasser legen

  2. am Tag danach die leicht ausgepressten Früchte mit den restlichen Zutaten in eine Pfanne geben und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dabei ist es wichtig ständig zu rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.

  3. Danach ohne Deckel die Masse kochen lassen, bis die Masse schön dicklich eingekocht ist (ca. 1,5 Stunden). Dabei öfter umrühren.

  4. Dann die noch heiße Masse in saubere Gläser füllen und luftdicht verschließen. Die Gläser sollten nun an einem kühlen, trockenen Ort für 6-8 Wochen ruhen damit das Chutney reifen kann.

→ das Chutney passt nicht nur hervorragend zu Bobotie, sondern auch zu

Gegrilltem oder Curry´s.

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Über Uns

Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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