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  • Andreas & Verena

Der Osten Mallorcas

Die Region ist geprägt von fjordähnlichen Buchten, weißen Sandstränden und leider viel zu vielen Hotels und damit verbunden auch unzähligen Touristen vor allem in den Sommermonaten. Abseits der Küste finden sich Mandelbaumplantagen, Aprikosen- und Orangenbäume, sowie Getreide- und Weinfelder.

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Das Santuari Sant Salvador thront hoch oben über Artá


Artá:


Das kleine Städtchen Artá liegt am Fuße eines kleinen Berges im Nordosten Mallorcas, etwa 60 Kilometer von der Hauptstadt Palma entfernt. Da das Zentrum Artás zum größten Teil zur Fußgängerzone umgewandelt wurde, macht es richtig Spaß das Städtchen zu Fuß zu erkunden. Dabei thront das Santuari Sant Salvador, eine der Hauptsehenswürdigkeiten im Nordosten Mallorcas, hoch oben über der Stadt.

Von der Pfarrkirche Artás führt ein von Zypressen gesäumter Kreuzweg über 180 Stufen hinauf zum Kalvarienberg, dem Puig de Sant Salvador. Der Weg nach oben ist zwar etwas anstrengend, dafür wird man aber mit einem wundervollen Panorama belohnt.


Kirche und Festungsmauer hoch oben auf dem Puig de Sant Salvador

Eine ein Meter dicke ehemalige Festungsmauer umgibt mit ihren Türmen die Wallfahrtskirche, das Santuari de Sant Salvador und dessen Nebengebäude. Die Wallfahrtskirche, in der eine aus mehrfarbigem Holz geschnitzte Madonna verehrt wird, sollte man auf jeden Fall besuchen. Und von der Festungsmauer ergeben sich wunderschöne Ausblicke auf Artá und das Umland.

Unten in der Stadt laden die Gassen mit ihren schönen kleinen Geschäften, Café's und Restaurants zum Bummeln und zum Einkehren ein.


Unterwegs in den Gassen von Artá


Cuevas del Drach (Drachenhöhlen) bei Porto Cristo:

Die Höhlen Cuevas del Drach liegen an der Ostküste Mallorcas in der Ortschaft Porto Cristo und sind eine der bekanntesten und meistbesuchten Touristenattraktionen Mallorcas.

Sie gelten als die bemerkenswertesten Höhlen der ganzen Insel mit einer Länge von etwa 1.200 Metern und einer Tiefe von bis zu 25 Metern unter der Erdoberfläche. Eine Besonderheit der Höhle ist der unterirdische See, der Lago Martel, der als einer der größten unterirdischen Seen der Welt gilt.

Im Jahre 1880 und 1896 wurden die Höhlen erforscht und schon zwischen 1922 und 1935 wurden die Höhlen für Besucher vorbereitet. Ein neuer Eingang, Wege und Treppen sowie ein Beleuchtungssystem machten die Höhle für Besucher zugänglich.

Unzählige Stalagtiten und Stalagmiten findet man in den Drachenhöhlen


Tipps für euren Besuch:


Es herrscht wirklich ein wahnsinniger Andrang an Besuchern und obwohl es riesige Parkplätze gibt, kann es hier schon einmal zu Engpässen kommen. Wenn man ein Ticket kauft, dann gibt es feste Zeitfenster für den Besuch der Höhle. Man kann die Tickets mittlerweile nicht nur an der Tageskasse erwerben, sondern bereits online, was sogar günstiger ist. Außerdem erspart man sich die Wartezeit, da man passend zum angegebenen Zeitfenster anreisen kann.

Die Besichtigung der Höhle dauert etwa eine Stunde und beinhaltet ein Konzert klassischer Musik und eine Bootsfahrt auf dem Lago Martel.

Fotografieren und Filmen ist ohne Blitz und Stativ erlaubt.

Anders als in vielen anderen Höhlen beträgt die Temperatur in den Höhlen etwa 21°C mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 80%, was für die Wahl der Kleidung wichtig ist.

Unser Fazit:


Die Höhlen an sich sind wirklich sehr sehenswert. Leider geht man in einer teils riesigen Menschenschlange ohne Guide durch die Höhlen bis zum See, wo dann ein Konzert stattfindet. Man kann daher die Atmosphäre der Höhle leider nicht so richtig auf sich wirken lassen und bekommt keinerlei Informationen. Das ist leider von unserer Seite ein dicker Minuspunkt. Die Schönheit der Höhle erschließt sich einem daher, wie wir finden, nur schwer und es ist echt traurig ganz ohne Guide einfach durchgeschleust zu werden. Das gleicht einer Massenabfertigung und ist nur dazu da möglichst schnell viel Geld zu verdienen...

Dies ist wirklich sehr schade, da die Höhlen wunderschön sind.

Die Akustik am See in der Höhle ist einfach traumhaft. Leider ließ bei uns damals das Können der Musiker sehr zu wünschen übrig. Da konnte die tolle Akustik leider auch nichts mehr retten. Die Höhlen sind traumhaft und die Organisation des Besuchs ist sehr gut, aber der Rest lässt sehr zu wünschen übrig. Bei einem doch recht hohen Eintrittspreis hätte man hier mehr erwartet.


Weitere Informationen für einen Besuch der Drachenhöhlen bei Porto Cristo findet ihr auf:

http://www.cuevasdeldrach.com/de/



Weitere Sehenswürdigkeiten:


Der Osten des Landes war uns leider viel zu touristisch und hat uns etwas davon abgeschreckt hier auf weitere Erkundungstour zu gehen, wobei der Besuch von Artá auf keinem Mallorca-Urlaub fehlen sollte und uns persönlich sehr gut gefallen hat. Über den Besuch der Höhle kann man sich wohl streiten...

Wir können euch leider keine weiteren Ausflugstipps für diese Region bieten.

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Über Uns

Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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