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Die Großglockner Hochalpenstraße

Eine der schönsten Straßen der Welt ist wohl die Großglockner Hochalpenstraße in Österreich. Der Bau dieser Straße sollte alle berühmten Alpenstraßen in den Schatten stellen. Bis zum Jahr 2010, als die Straße ihren 75. Geburtstag feierte, wurden schon 60 Millionen Besucher registriert – und das nicht umsonst. Auch wir sind diese Strecke nicht ohne Grund schon mehrfach gefahren.

#Österreich #Großglockner #Hochalpenstraße #Roadtrip #HoheTauern

Ein atemberaubender Blick bietet sich an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe


Wo findet man die Großglockner Hochalpenstraße?



Die Großglockner Hochalpenstraße liegt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, dem größten Nationalpark Österreichs. Dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 1.800 km² auf die Bundesländer Kärnten, Tirol und Salzburg.

Die Großglockner Hochalpenstraße führt von Fusch-Ferleiten in Salzburg, was nur etwa 15 Kilometer vom recht bekannten Kaprun entfernt liegt, nach Heiligenblut in Kärnten.

Die St. Vinzenz Wallfahrtskirche in Heiligenblut. Die Spitze des Großglockner liegt hier leider in den Wolken.


Der Bau der Hochalpenstraße:



Den Bau dieser wundervollen Hochalpenstraße, die zu einer der schönsten Straßen der Welt gehört, verdanken wir dem Kärntner Ingenier Franz Wallack. 1924 erhielt er den Auftrag eine „bilderreiche Hochstraße“ zu erbauen, die alle berühmten Alpenstraßen in den Schatten stellt, mit dem Ziel den Fremdenverkehr voranzutreiben. Im Jahre 1930 wurde mit dem Bau begonnen, der nach fünf Jahren beendet wurde und sogar weniger kostete als veranschlagt. Durchschnittlich 3.200 Arbeiter waren mit dem Bau der Straße beschäftigt. Zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise, mit hoher Arbeitslosigkeit, war dieser Bau die Rettung für viele Menschen in Österreich. Und auch der Tourismus profitiert bis heute davon. Bis zum Jahre 2010 wurden schon 60 Millionen Besucher registriert.

Die Straße fügt sich wunderschön in die Hochgebirgslandschaft ein


Die Hochalpenstraße:

Zusammen mit dem Schloss Schönbrunn und der Festung Hohensalzburg gehört die Großglockner Hochalpenstraße zu den Top 3 der Ausflugsziele in Österreich. Dabei fügt sich diese Straße so perfekt in die Umgebung ein als wäre sie schon immer dort gewesen. Auf einer Länge von 48 Kilometern schmiegt sich die Straße förmlich an den Hang und führt mit 36 Kehren bis hinauf zum Endpunkt der Straße an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Den höchsten Punkt auf knapp über 2.500 m, die Edelweißspitze, erreicht man allerdings schon vorher. Von dort bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf die zahlreichen Dreitausender. Wenn Wolken und Sonne ein Spiel aus Licht und Schatten bilden und immer wieder neue Gipfel der Dreitausender aus den Wolken auftauchen oder im Licht der Sonne erstrahlen dann erschließt sich einem die Schönheit dieser Region. Und die Straße, die sich perfekt an das Gelände anpasst wirkt nicht als störend, sondern vielmehr als Teil des großen Ganzen. Immer wieder gibt es Möglichkeiten anzuhalten um die atemberaubende Aussicht zu genießen oder auch um Wanderungen zu unternehmen.

Der Ausblick von der Edelweißspitze

Man fährt auf dieser Strecke durch alle Vegetationszonen der Alpen. Eben noch sieht man Bäume oder blühende Alpenwiesen und plötzlich nur noch Gestein, Schnee und Eis.

Irgendwann entdeckt man dann schließlich den Großglockner. Mit seinen 3.798 m überragt er die anderen Dreitausender noch, denn er ist der höchste Berg Österreichs. Beim Anblick dieses markanten Berges wundert man sich auch nicht mehr, dass er oft als seine Majestät bezeichnet wird. Dann erreicht man den Höhepunkt der Hochalpenstraße, die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier endet die Straße an einem wunderschönen Aussichtspunkt. Und während man die Murmeltiere pfeifen hört kann man hier den atemberaubenden Ausblick auf den Großglockner und den Gletscher genießen den der Habsburger Kaiser einst selbst erlebte. Hier gibt es ein Parkhaus, ein Besucherzentrum, eine Aussichtswarte und auch Gastronomie. Vor atemberaubender Kulisse kann man hier die Spezialitäten Österreichs genießen. Oder man bricht auf zu einer kleinen Wanderung.


Sehenswertes entlang der Hochalpenstraße:

An den Kassenstellen erhält man Broschüren um einen Überblick über die sogenannten „Points of Interest“ zu erhalten. Außerdem werden die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke noch durch Hinweisschilder angezeigt. Es gibt verschiedene Ausstellungen und Info-Punkte, Themenspielplätze für die Kinder, Naturlehr- und Panoramawanderwege, sowie Wasserfälle zu erkunden. Mit etwas Glück kann man entlang der Alpenstraße, auf den Wanderwegen und auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Die Murmeltiere sieht man eigentlich immer, da sie sich sehr an die Menschen gewöhnt haben. Seltener sieht man Steinböcke, Gämsen, Geier und Steinadler.

Einer der vielen Wanderwege entlang der Großglockner Hochalpenstraße

Tickets und Öffnungszeiten:



Tickets können schon im Vorfeld online erworben werden oder an den Kassenstellen am Eingang der Großglockner Hochalpenstraße. Es gibt Tagestickets, die auf zwei Tage verlängert werden können, 30-Tages-Tickets und Saisonkarten für diejenigen die gar nicht genug vom Fahrspaß kriegen können. Dabei sind die Tickets für Motorräder natürlich etwas günstiger. Die Tickets könnt ihr über den ADAC und den ÖAMTC als Mitglied im Vorverkauf günstiger erwerben.

Geöffnet ist die Strecke in der Regel von Anfang Mai bis Anfang November, je nach Witterungsbedingungen. Ihr solltet euch also vor eurem Besuch informieren, ob die Straße nach dem Winter schon geräumt ist beziehungsweise ob der Winter schon früher eingebrochen ist und die Straße schon gesperrt wurde.


Offizielle Öffnungszeiten laut www.grossglockner.at


Anfang Mai bis Anfang November

bis 31. Mai 6:00 bis 20:00 Uhr,

1. Juni bis 31. August 5:00 bis 21:30 Uhr,

ab 1. September 6:00 bis 19:30 Uhr

Letzte Einfahrt jeweils 45 Minuten vor der Nachtsperre


Tipps für euren Besuch:



Bei der Wahl eurer Kleidung solltet ihr bedenken dass man eventuell im Tal bei hochsommerlichen Temperaturen startet und sich aber nachher im Hochgebirge auf über 2.000 Metern befindet. Nehmt euch also warme Kleidung mit, die ihr im Verlauf der Fahrt bei zunehmender Höhe anziehen könnt. Falls ihr wandern wollt, solltet ihr natürlich auf geeignetes Schuhwerk achten.

Ihr solltet euch zwischendurch immer mal wieder vergewissern ob eure Bremsen noch voll funktionstüchtig sind. Unterwegs erinnern euch aber auch immer wieder Hinweisschilder daran.


Fazit:



Schon als Kind waren wir mit den Eltern unterwegs auf dieser Straße und auch in den letzten Jahren sind wir die Strecke drei mal gefahren, da sie uns jedes mal auf´s Neue begeistert. Leider ist in den letzten Jahrzenten der Gletscher viel kleiner geworden, was uns im Vergleich auf den Fotos, bzw. auch so schon deutlich ins Auge gestochen ist. Wenn ihr einmal die Möglichkeit habt die Strecke zu fahren, dann schaut euch dieses Meisterwerk der Baugeschichte an und lasst euch vom Hochgebirge in seinen Bann ziehen.

Weitere Informationen erhaltet ihr unter der offiziellen Homepage der Großglockner Hochalpenstraße.

www.grossglockner.at


Ein Spiel aus Licht und Schatten in der Landschaft der vielen Dreitausender

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