Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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Good Morning Vietnam! Reiseblog Teil 2 / 4

Aktualisiert: 5. Mai 2019

Chào mừng! Herzlich Willkommen! Eine Reise von der quirligen Hauptstadt Hanoi zur Halongbucht, weiter nach Zentralvietnam bis hin nach Ho-Chi-Minh-Stadt ( besser als Saigon bekannt ), rein ins Mekong-Delta und mit einem Abstecher nach Kambodscha zu den Tempeln von Angkor.

#vietnam #reiseblog #angkor

Die wunderschönen Lampions gibt es überall in Hoi An

Tag 4 Altstadt von Hoi An und My Son:



Nach dem Frühstück brechen wir trotz starkem Regen mit unserem neuen Guide namens Tho zu einer Besichtigung der Altstadt von "Hoi An" auf. Diese wurde 1999 zum "UNESCO" Weltkulturerbe ernannt und gleicht einem Freilichtmuseum. Wir besorgen uns ein Ticket und betreten über die Japanische Brücke die Gassen der Altstadt. Die Brücke ist zugleich das Wahrzeichen der Stadt und verband einst das japanische Viertel mit dem der Chinesen, die hier wohnten um Handel zu treiben.


Wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen in Hoi An

Durch die schmalen Straßen gehen wir weiter und bewundern die wunderschönen Häuser mit ihren tollen Schnitzereien und dürfen schließlich dank unserem sogenannten Sammelticket in mehrere Kaufmannshäuser eintreten. Wir werden herzlich begrüßt und mit einem Tee empfangen, bevor wir von den Bewohnern erfahren, welche Familie hier einst lebte und mit welchen Waren sie handelten. Danach dürfen wir uns in den Häusern umsehen. Auch in einige Privathäuser dürfen wir gegen ein kleines Trinkgeld einen Blick werfen und schauen einer Vietnamesin zu, wie sie die bekannten "White Roses" macht.

Wir sind begeistert vom Baustil, den vielen Pflanzen und vor allem den unzähligen Lampions hier. Auf unserem weiteren Weg besuchen wir noch die Versammlungshalle der Chinesen, sowie den Quan-Cong-Tempel und schauen dem ein oder anderen Handwerker zum Beispiel bei der Herstellung der Lampions zu. Dann entführt Tho uns in die Markthalle. Hier möchte er uns zum Mittagessen einladen. Ein traditionelles Gericht der Region sollen wir probieren, Mi Quang. Es handelt sich um Nudeln in einer kräftigen Brühe mit Schweinefleisch und Garnelen, frischen Kräutern und gerösteten Erdnüssen.


Mittagessen in der Markthalle von Hoi An

Gut gestärkt fahren wir nun zur 40 km südwestlich gelegenen UNESCO-Welterbestätte "My Son", dem einst wichtigsten religiösen Zentrum der Cham. Die hinduistischen Herrscher von Amaravati erbauten hier über Jahrhunderte ihre Heiligtümer. Dort brachten sie Shiva Opfergaben dar um ihr Reich unter seinen Schutz zu stellen und die Asche der verstorbenen Könige aufzubewahren. Die ersten Heiligtümer wurden im 4. Jahrhundert aus Holz erbaut, ab dem 7. Jahrhundert dann aus Ziegelsteinen. Durch miltärische Zusammenstöße mit den Khmer und den Vietnamesen kam es zu Plünderungen und Zerstörungen und schließlich musste das Volk der Cham die Tempelstadt im 14. Jahrhundert aufgeben. Leider wurde My Son im Vietnamkrieg von den Amerikanern bombardiert und zu mehr als zwei Drittel zerstört. Restaurierungsarbeiten sind glücklicherweise schon im Gange.

Inmitten der üppig grünen Natur und umgeben von Bergen liegen die sieben Tempelgruppen und stellen mit ihren rötlich braunen Ziegelsteinen einen wunderschönen Kontrast zur Umgebung dar.

Das muss einst eine sehr imposante Tempelstadt gewesen sein. Am Ende unseres Rundgangs schauen wir uns schließlich im Besucherpavillon eine traditionelle Tanzaufführung der Cham an und fahren in der Dämmerung zurück nach Hoi An, wo wir zu einer nächtlichen Erkundungstour aufbrechen.


Eine traditionelle Tanzaufführung in My Son nahe Hoi An

Wir genießen die einzigartige Atmosphäre der schön beleuchteten Stadt. Überall hängen Lampions und die Japanische Brücke erstrahlt in buntem Licht. In einem kleinen Restaurant genießen wir verschiedene vietnamesische Spezialitäten, wie zum Beispiel bánh bao bánh vac, auch Weiße Rose genannt, bevor wir auf einem Nachtmarkt zwei schöne Lampions kaufen und den Abend in einer Bar ausklingen lassen.


Die Japanische Brücke ist das Wahrzeichen von Hoi An

Tag 5 Von Hoi An nach Hue:



Schon früh am Morgen fahren wir zum nahegelegenen Kräuterdorf Tra Que. Wir werden zunächst mit einem leckeren Zitronengras-Tee mit Basilikumsamen begrüßt und dann dürfen wir unsere „Arbeitskleidung“ anziehen. Jeder von uns bekommt ein Hemd und einen typischen Kegelhut, der erstens einen super Schutz vor der Sonne darstellt und zweitens auch prima bei Regen ist. Dann starten wir unsere Tour durch die Gemüse und Kräutergärten. Wir erfahren welche Pflanzen hier, ohne den Einsatz von Kunstdünger oder Pestiziden angebaut werden und dass zum Düngen nur Seetang eingesetzt wird.


Das Kräuterdorf Tra Que lohnt einen Besuch

Der Wasserspinat, den wir schon so oft gegessen haben und auch der vietnamesische Basilikum, welcher leicht zitronig duftet, wird hier angebaut. Allerlei uns bis hierher unbekannte Gemüsesorten und Kräuter, deren heilende Wirkung unser Guide kennt, werden angebaut und schließlich dürfen wir selbst Hand anlegen. Unter Anleitung lernen wir ein Beet anzulegen und pflanzen hier Wasserspinat an. Bei dem Bauern, der uns das alles zeigt, sieht es so einfach aus, doch vor allem die Gießtechnik hat es wirklich in sich. Die schweren Gießkannen auf den Schultern auszubalancieren und das Gewicht zu tragen, ist schwerer als es aussieht.

Danach genießen wir daher zum Entspannen ein Kräuterfußbad und die anschließende vietnamesische Fußmassage um so mehr. Aber wir sind noch nicht fertig mit unserem Programm im schönen Kräuterdörfchen. Jetzt machen wir einen kleinen Kochkurs. Wir lernen Rosen aus Tomaten als Dekoration zu machen und kochen ein super leckeres vietnamesisches Omelette. Danach wird natürlich erst mal probiert und es hat uns so gut geschmeckt, dass wir das zu Hause auch schon fleißig nachgekocht haben.


Wir haben das Rezept zu diesen Pfannkuchen auf unserem Blog. Mit einem Klick aufs Bild werdet ihr hingeleitet

Schließlich wird es Zeit aufzubrechen in Richtung Hue. Wir machen einen ersten Zwischenstopp in den Marmorbergen. Die Vietnamesen nennen sie Ngu Hành Son, Berge der fünf Elemente. Fünf Kalksteinhügel ragen hier bis zu 100m aus der Ebene empor und in den umliegenden Dörfern reiht sich ein Marmorhändler an den anderen. Der Legende nach sind die fünf Marmorberge die Eier eines riesigen Drachens. Einst ragten sie als Inseln aus dem Meer und sie sind durchzogen von Tunnelsystemen und Höhlen, die schon das Volk der Cham zu Kultzwecken nutzten.

Wir nehmen einen Aufzug und gelangen nach oben auf den Wasserberg Thuy Son. Er ist der höchste und meistbesuchte der Marmorberge und in seinem Inneren befinden sich mehrere Höhlen, darunter die Huyen Khong Grotte, mehrere Tempel und eine riesige Buddhastatue.


Einer der Tempel auf dem Wasserberg Thuy Son

Anschließend fahren wir weiter nach Da Nang um dort das Cham-Museum mit seiner weltweit größten und bedeutendsten Sammlung der Cham Kunst zu besuchen. Wir bestaunen die Skulpturen des Elefantengottes Ganesha oder von Vishnu und die Reliefs der aufgebauten Altäre. Wirklich ein sehr sehenswertes Museum. Draußen vor dem Museum bietet sich ein toller Blick auf die sechsspurige Drachenbrücke, die auf einer sagenhaften Länge von 666 Meter den Fluss Han überspannt. Die Besonderheit besteht darin, dass die Bögen der Drachenbrücke die Form eines mythologischen Drachens mit Kopf und Schwanz haben. Mit Eintritt der Dunkelheit wird die Brücke mit unzähligen Lampen erleuchtet. Jeden Samstag und Sonntag speit der Drache Feuer und Wasser. Aus diesem Anlass wird die Brücke für den Verkehr kurzzeitig gesperrt.

Wir müssen aber weiter und fahren entlang der Bucht von Da Nang zum sogenannten Wolkenpass. Dieser bildet die natürliche geografische Grenze zwischen dem Norden und dem Süden von Vietnam und eine Art Wetterscheide, da er im Winter das Vordringen kalter Luftmassen nach Süden verhindert. Bis vor einigen Jahren verlief der gesammte Verkehr über den Pass, heute jedoch gibt es einen Tunnel als Alternative. Daher ist hier nicht mehr viel Verkehr und wir können die Fahrt genießen. Tho erklärt uns, dass heute hier mehr oder weniger nur noch Tiere (die nicht durch den Tunnel dürfen) und Touristen entlang fahren. Das hört sich natürlich total lustig an und wir müssen fast weinen vor lachen. Auf der Passhöhe von knapp 500 m macht der Pass seinem Namen alle Ehre, denn die Berge sind zum Teil wolkenverhangen. Dennoch genießen wir hier die Aussicht bevor es schließlich weiter in Richtung Hue geht, das wir erst im Dunkeln erreichen.

Der Blick vom Wolkenpass auf die Bucht von Da Nang

Tag 6 Die Kaiserstadt Hue:



Heute steht die Besichtigung der Kaiserstadt Hue, die über 100 Jahre lang von 1802 bis 1945 die Kaiserstadt von Vietnam war, auf dem Programm. Und so wollen wir heute in die Vergangenheit der ehemaligen "Nguyen-Dynastie" eintauchen. Tho erzählt uns, dass heute noch 40% der Vietnamesen und auch er diesen Nachnamen tragen und dass Hue auf deustch ‚Harmonie’ heißt.

Wir beginnen unsere Tour außerhalb der Zitadelle und der Fahrer lässt uns an der Cau Phu Xuan Brücke raus, von wo aus wir zu Fuß unseren Rundgang starten. Zunächst überqueren wir den Huong Giang, den Fluss der Wohlgerüche, oder auch "Parfümfluss" genannt und sehen hier am Ufer den Pavillon der Frischen Luft (Nghênh Luong Dinh), die einstige Anlegestelle für die kaiserlichen Barken. Weiter geht es vorbei an den Neun Heiligen Kanonen zu einem großen Platz und dem Flaggenturm. Tho erklärt uns, dass die gesamte Anlage eine Nachahmung der Verbotenen Stadt in Beijing ist und erzählt uns hier erst einmal etwas über den Grundaufbau der "Kaiserstadt". Es gibt eine äußere Stadt, die wegen ihrer massiven Befestigungsanlage auch Zitadelle genannt wird und der Wohnsitz der "Mandarine", der kaiserlichen Beamten war. Zunächst war sie geschützt durch Erdwälle und einen Wassergraben, später jedoch von 1805 bis 1832 wurde eine beeindruckende Außenmauer von 11 km Länge gebaut. Mit 6 m Höhe, 11 Toren, 24 Wachtürmen und von einem 23 m breiten und 4 m tiefen Wassergraben umgeben, war sie gedacht als Schutz gegen jeden Eindringling und Feind. Allerdings bot dieser ganze Aufwand keinen Schutz gegen Feuer (1945) und Bomben während des Krieges. Viel wurde zerstört. Heute zählt die Zitadelle zum Weltkulturerbe und steht unter dem Schutz der UNESCO.


Der Eingang zur Kaiserstadt in Hue

Innerhalb der Zitadelle liegt die Kaiserstadt und darin liegt der Kaiserpalast, besser bekannt als die Verbotene Stadt, die nur der kaiserlichen Familie vorbehalten war. Die ganze Anlage ist quadratisch angelegt, denn dies symbolisiert die Erde bzw. die Menschlichkeit, während die runde Form den Himmel verkörpert.

Wir betreten die Kaierstadt durch das sogenannte Mittagstor, dem Haupttor. Besonders schön ist die Dachkonstruktion mit kaiserlich gelben Ziegeln in der Mitte und grünen, für die seitlichen Bereiche. Überall an den Dachfirsten befinden sich Glückssymbole wie Drachen. Dann schließlich bietet sich uns der Blick auf den Hof des Großen Empfang und die Halle der Höchsten Harmonie (Diên Thái Hoà). Wir überqueren die Brücke des Goldenen Wassers (Trung Dao) nicht ohne die Kois zu füttern. Tho meinte, dass dies Glück bringt und davon kann man nie genug haben. Und wenn es uns vielleicht auch nichts bringt, so profitieren die Händler und auch die Kois davon. Dann stehen wir vor der Halle der Höchsten Harmonie und betreten sie ehrfurchtsvoll. Wir bewundern die Audienzhalle mit ihren rund 80 roten Säulen aus Eisenholz und die feine Holztäfelung und schließlich den wundervoll geschnitzten und vergoldeten Kaiserthron, der einsam in der Mitte steht.

Im Inneren der Kaiserstadt in Hue

Hinter dieser Audienzhalle beginnt die sogenannte Purpurne, oder auch Verbotene Stadt. Diese war von einer Mauer umgeben und unterteilt in einen offiziellen Bereich im Süden und einen privaten Bereich im Norden, wo auch die Konkubinen lebten. Ursprünglich standen hier wohl ca. 40 Gebäude, von denen die meisten zerstört wurden. Auf beiden Seiten stehen die Hallen der Mandarine, die ihnen zum Ankleiden und der Vorbereitung von Zeremonien dienten. Wir bewundern Bronzegefäße und den wunderschön angelegeten Park. Neben dieser Hauptachse gibt es auch einen östlichen und westlichen Hofkomplex. Am Friedenstor angekommen gehen wir weiter zum westlichen Hofkomplex. Wir schauen uns den Palast des Langen Lebens, in dem die Großmutter des Herrschers lebte und den wundervollen Garten an und gleich danach den Palast der Ewigkeit, wo die Mutter des Kaisers Audienzen gab. Sowohl den Thron als auch eine filigrane Sänfte bewundern wir hier und auch die ausgestellten Seidengewänder und gelangen schließlich zum Haus der Reinheit und des Lichts, dem Haus der Königin Tanh Cung. Alles ist so wundervoll vor allem aber die Gärten, die nach den Regeln des Fengshui angelegt sind.

Schließich gelangen wir zum The-Tempel. Wir müssen unsere Schuhe zum Zeichen unserer Ehrerbietung ausziehen und betreten die Halle, in der sich die Altäre der verstorbenen Kaiser befinden, die hier verehrt werden. Von dort treten wir hinaus in einen Hof und unser Blick fällt auf die gigantischen "Neun dynastischen Urnen". Sie sind jeweils zwischen 1,9 bis 2,6t schwer und wunderschön verziert mit Landschaften, Pflanzen und mythischen Wesen und bei sieben der Urnen, oder eigentlich Kesseln, wie Tho uns erklärt, wurden Namen der Kaiser eingraviert. Dahinter liegt der Pavillon der Glorreichen Ankunft, durch den wir den westlichen Teil verlassen. Im östlichen Teil, der weitestgehend zerstört wurde aber langsam wieder rekonstruiert werden soll, sehen wir die Überreste des Thai-Tempels, des Trieu-Tempels und der Schatzkammer.


Der The Tempel in der Kaiserstadt in Hue

Wir sind total erschöpft und freuen uns, dass wir nun erst einmal eine kleine Pause bei einem leckeren Mittagessen machen. Danach möchte Tho uns auf eine weniger touristische Tour mitnehmen. Mit einem Drachenboot fahren wir über den Parfümfluss und erfahren, dass es zum Ursprung des Namens Parfümfluss verschiedene Theorien gibt: eine verweist auf die Pollen und Blüten, die im Frühjahr auf dem Wasser treiben, eine andere auf die wohlriechenden Edelhölzer, die auf dem Fluss transportiert wurden.


Das Leben der Bevölkerung am Parfümfluss in Hue

Am Ufer sehen wir die Häuser der Armen, die hier zum Wasserholen, Waschen oder Spülen ans Ufer kommen. Tho will uns zeigen, wie die Einheimischen hier am Fluss leben. An der Insel des Blauen Drachen, Con Hen steigen wir schließich aus, um zu einem Spaziergang aufzubrechen. Wir sehen die typischen Häuser der Vietnamesen und die Altäre für die verstorbenen Seelen ihrer Ahnen und beobachten das Dorfleben, bevor wir mit dem Boot zurück fahren. Denn wir wollen noch zum Dong Ba Markt. Unzählige Roller stehen auf dem Vorplatz und wir ahnen, dass hier viel los ist. Ein Stand reiht sich an den anderen und es ist wie immer auf solchen Märkten unheimlich eng. Reges Treiben herrscht um uns herum und die Vietnamesen schauen uns interresiert an. Hier gibt es von Bekleidung und Schuhen, über Obst und Gemüse, Süßigkeiten, sowie Heilkräutern wirklich alles, was man sich nur vorstellen kann. Wir sind fasziniert von dem Angebot uns unbekannter Nahrungsmittel und fragen Tho daher Löcher in den Bauch. Aber er liebt es von seinem Land zu erzählen und gibt gerne Auskunft.

Nach diesem anstrengenden Tag gehen wir noch etwas leckeres Essen und fallen schließlich nach einem Absacker in der Hotelbar hundemüde in unser Bett.


Absolut lohnenswert ist ein Abstecher zum Markt in Hue. Dort gibt es alles was man braucht und vieles mehr.

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