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  • Andreas & Verena

Slowenien, unterschätztes Paradies! Teil 1 / 3

Aktualisiert: 4. Mai 2019

Ein Roadtrip mit dem Dachzelt durch die Berge, ans Meer, zu wunderschönen Wasserfällen und den vielleicht beeindruckensten Höhlen Europas. #roadtrip #paradies #slowenien


Der erste Pass für unseren Renny in Slowenien

Tag 1 Die Anreise nach Slowenien:



Es ist Ende September und wir brechen zu unserer ersten Tour mit Auto und Dachzelt auf.

Ziel unserer Reise ist Slowenien. Vielleicht fragt ihr euch nun „Slowenien?“, so wie alle, denen wir von unserer Reise erzählt haben. Ob sich eine Reise dorthin lohnt, erfahrt ihr im folgenden Blog.


Leider dauert unsere Anreise auf Grund vieler Baustellen und etlicher Staus anstatt geplanter sieben Stunden, 11,5 Stunden. Erst spät am Nachmittag fahren wir durch den Karawankentunnel und erreichen endlich Slowenien.

Wir kommen zur Dämmerung an unserem ersten Ziel, der Stadt Bled an, freuen uns aber auf ein leckeres Abendessen und einen ersten Blick auf die beleuchtete Burg.


So ruhig wie hier ist es wohl nicht oft in der Burg von Bled

Tag 2 Pericnik Wasserfall und Vrsic Pass:



Heute starten wir zu einer Tagestour. Erste Station ist dabei eine Wanderung zum Pericnik Wasserfall. Dass man hinter dem tosenden Wasserfall von einer Seite zur anderen wandern kann, macht ihn zu etwas ganz besonderem. Also nichts wie rein in die Regenjacke und durch das kühle Nass auf die andere Seite. Zum Aufwärmen gibt es in der kleinen Hütte am Parkplatz einen heißen Kakao und dann geht es weiter in Richtung Vrsic-Pass.


Der Pericnik Wasserfall ist nur einer der vielen schönen Wasserfälle in Slowenien

Auf der Pass-Straße machen wir immer wieder halt um die Aussicht zu genießen und die kleine "russische Kapelle" zu besichtigen, welche zur Erinnerung an russische Kriegsgefangene im ersten Weltkrieg erbaut wurde, welche beim Bau der Straße von einer Lawine getötet wurden. Die wolkenverhangenen Berge bieten zusammen mit dem herbstlich gefärbten Laub immer wieder neue Fotomotive.

Und so gelangen wir nach vielen Fotostopps auf die 1611 Meter hoch gelegene Passhöhe. Dort bietet sich uns der erste Blick hinein ins "Soca-Tal". Also fahren wir hinunter zur türkis leuchtenden Soca, die ein beliebtes Ziel für Kanufahrer und Wanderer ist. Wir folgen der sich am Ufer der Soca entlang schlängelnden Straße, bis hin zum Boka Wasserfall.

Leider wird es so langsam Zeit für den Rückweg, aber vorher gönnen wir uns eine unglaublich leckere Pizza (daran merkt man, dass Italien nur wenige Kilometer entfernt ist). Gestärkt fahren wir auf dem selben Weg wieder zurück nach "Bled" und hinauf zur Burg, um diese in der einbrechenden Dunkelheit zu erkunden.

Bei einem leckeren Abendessen und einer unglaublich schmackhaften "Bleder Crèmeschnitte" lassen wir den Tag ausklingen.


Das Soca Tal ist landschaftlich eines der schönsten Teile von Slowenien

Tag 3 Bohinj See und der Savica Wasserfall:



Schon früh am Morgen fahren wir nach Stara Fuzina, einem Ort am "Bohinj See", um dort zu einer Wanderung durch die Mostnica Klamm, mit ihrem türkisgrünen Wasser aufzubrechen. Man hat immer wieder schöne Ausblicke in die Klamm mit ihren Stromschnellen. Weiter geht es durch ein Tal mit schönen Almwiesen, an dessen Ende ein weiterer Wasserfall darauf wartet entdeckt zu werden. Wir lassen es uns nicht nehmen, dort an einem Berggasthof, eine Pause einzulegen und den hausgemachten Strudel zu probieren.

Zurück am Auto fahren wir weiter zum Parkplatz am "Savica Wasserfall". Schnaufend erklimmen wir die vielen Stufen... wie wir feststellen war es der Mühe wert.


Der Savica Wasserfall darf auf einer Slowenien Rundreise nicht ausgelassen werden

Nach den vielen Kilometern, die wir heute schon gewandert sind, besichtigen wir noch kurz die Kapelle von Johannes dem Täufer um danach auf einer Bootsfahrt über den Bohinj See ein wenig zu entspannen.

Obwohl diese Gegend noch so viel zu bieten hat, beschließen wir am Abend weiter zu reisen, da das Wetter noch schlechter werden soll.


Die Kapelle von Johannes dem Täufer am Bohinj See

Tag 4 Die Vintgar Klamm und die Karstlandschaft Sloweniens:



Obwohl die Wetterbedingungen nicht so optimal sind, wandern wir am frühen Morgen zu einem Aussichtspunkt um Bilder von Bled zu machen. Gleich danach machen wir uns auf den Weg zur "Vintgar Klamm". Es lohnt sich früh da zu sein, denn so können wir unsere Wanderung über schmale Stege und Brücken noch genießen und in Ruhe fotografieren. Der Besuch dieser Klamm lohnt sich wirklich, es ist eine, wenn nicht sogar die schönste, die wir bisher gesehen haben.


Die Vintgar Klamm ist eines der Highlights auf der Slowenien Tour

Danach verlassen wir den regnerischen Norden Sloweniens und fahren Richtung Süden in die "Karstlandschaft Sloweniens". Wir legen einen Zwischenstopp in Idrija ein, um den Antoniusstollen der stillgelegten "Quecksilbermine" bei einer tollen Führung zu erkunden.

Gegen Abend erreichen wir Storje, wo wir unser Zelt auf dem kleinen aber super sauberen Campingplatz "Brajda" aufschlagen. Wir werden herzlich begrüßt und anschließend genießen wir das beste Essen unserer Reise im kleinen Dorfrestaurant "Gostilna Skok".


Es lohnt sich den Aufstieg zum Aussichtspunkt in Bled zu machen um diesen Ausblick zu bekommen

Zum nächsten Artikel geht es hier ---> Teil 2 / 3

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Über Uns

Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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