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  • Andreas & Verena

Slowenien, unterschätztes Paradies! Teil 2 / 3

Aktualisiert: 4. Mai 2019

Ein Roadtrip mit dem Dachzelt durch die Berge, ans Meer, zu wunderschönen Wasserfällen und den vielleicht beeindruckensten Höhlen Europas. #roadtrip #paradies #slowenien

Abendstimmung am Hafen von Portoroz an der slowenischen Küste

Tag 5 Von den Lipizzanern zum Schloss Miramare:



Heute morgen fahren wir zum nahe gelegenen "Lipizzanergestüt". Unser Weg führt entlang vieler Koppeln und endet schließlich an einem riesigen Parkplatz. Kaum sind wir aus dem Auto gestiegen, machen wir unsere erste Begegnung mit diesen athletischen Pferden, denn eine Herde von 20 bis 30 Stuten rennt gerade an uns vorbei, über abgesperrte Wege, auf ihre Weideplätze.

Wie fast immer sind wir viel zu früh da und haben so noch Zeit, vor dem großen Ansturm der vielen Touristen, durch die schön angelegte Parkanlage zu spazieren, welche erahnen lässt welche Ausmaße dieses Gestüt hat. Mit der ersten Führung des Tages starten wir den Rundgang, angefangen bei den noch schwarzen Fohlen, die sich im Alter von sechs bis zehn Jahren grau färben, weiter durch die Stallungen, wo wir dem einzigen schwarz gebliebenen Hengst des Gestüts begegnen, bis hin zum anschließenden Dressurtraining.

Gegen Mittag verlassen wir die Lipizzaner und fahren über die nahe gelegene Grenze nach Italien zum auf einer Felsklippe gelegenen "Schloss Miramare". In der Nähe des Schlosses genießen wir aber erst einmal auf einer Terasse leckere Pasta mit Muscheln und Kaisergranat. Danach besichtigen wir das Schloss und spazieren durch den zugehörigen Park. Wir genießen die Sonne und die Meeresluft, müssen aber am späten Nachmittag zurück nach Storje und bauen dort unser Dachzelt auf. Heute gibt es nur ein kleines selbstgekochtes Abendessen unter freiem Himmel.


Die slowenischen Lipizzaner sind weltweit bekannt

Tag 6 Tag der Höhlen Postojna und Skocjan:



Dieser Tag läuft unter dem Motto Höhlen. Wir beginnen unsere Tour schon früh mit der Besichtigung der "Postojna Höhle". Mit einem kleinen Zug fahren wir hinein in eine völlig neue Welt. Dann geht es gemeinsam mit unserem Guide zu Fuß weiter durch riesige Hallen mit wunderschönen Tropfsteinformationen in den unterschiedlichsten Farben. Die Größe der Hallen und die Anzahl der Stalagmiten und Stalagtiten ist einfach unvergleichlich. Nach einem ca. 1,5 Kilometer langem Fußweg, müssen wir die Höhle leider wieder mit dem Zug verlassen, um weiter zur ca. 9 Kilometer entfernten "Höhlenburg Predjama" zu fahren. Diese besitzt einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde als die größte Höhlenburg der Welt. Auf einem Rundgang bewundern wir, wie die Erbauer die Burg mit den Felsen und dem Höhlensystem verbunden haben. Kein Wunder, dass sie schon als Schauplatz zahlreicher Dokumentar- und Spielfilme sowie wissenschaftlicher Filme diente. Auch der Film "Der rechte Arm der Götter“ mit Jackie Chan von 1985 wurde hier gedreht.


Die Postojna Höhle begeistert mit riesigen Hallen und wundervollen Tropfsteinformationen

Nachdem wir nun schon zwei absolute Highlights erlebt haben machen wir uns auf, zu einem weiteren Highlight, den "Höhlen von Skocjan". Schon kurz hinter dem Eingang hören wir das Tosen der Reka, die hier den größten unterirdischen Canyon der Welt geschaffen hat. Entlang schmaler Pfade durchqueren wir Hallen mit gigantischem Ausmaß. Die Schönheit und Größe der Hallen und die imposanten Tropfsteinformationen beeindrucken uns zusehends. Am faszinierendsten ist wohl die Überquerung des Canyons über eine schmale Brücke. Diesen Anblick wird wohl niemand so schnell wieder vergessen. Wir sind fast schon traurig, nach knapp drei Stunden im Höhlensystem, zum Auto zurückkehren zu müssen. Bei einem Abendessen lassen wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren und stellen fest, dass wir trotz etlicher Touren durch die unterschiedlichtsten Höhlen noch nichts Vergleichbares gesehen haben. Diese beiden Höhlen sollten auf keinem Slowenien Trip ausgelassen werden.


Diesen Teil der Höhlen von Skocjan erlebt man nur bei der großen Tour

Tag 7 Vom Karstland an die Küste zur Salinenstadt Piran:



Vom wunderschönen Karstland fahren wir, etwas wehmütig, heute nach "Portoroz" an der slowenischen Küste. Portoroz wirbt mit dem umfangreichsten und größten Wellnessangebot in ganz Europa, für das wir aber leider keine Zeit haben.

Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen 24°C besichtigen wir direkt nach Ankunft die Stadt Piran. Wir spazieren entlang des malerischen kleinen Hafens, gelangen zum Tartini Platz und entdecken immer wieder schöne Häuser im venezianischen Stil und Plätze auf dem Weg durch unzählige kleine Gassen. Von der Stadtmauer hoch oben über der Stadt, oder auch dem "Dom St. Georg" genießen wir die schöne Aussicht. Da das Wetter sehr klar ist können wir von dort oben nicht nur die Stadt, sondern auch die italienische und kroatische Küste bewundern. Immer wieder entdecken wir neue kleine Gassen, durch die wir noch nicht gegangen sind und verlieren uns ganz in der Zeit, bis plötzlich unser Magen anfängt laut zu grummeln. Die vielen schönen und einladenden Restaurants und der von ihnen ausgehende Duft von Essen, machen uns die Wahl nicht leicht. Schließlich werden wir doch noch fündig und werden mit leckeren Muscheln und Meeresfrüchten belohnt.

Als wären wir heute noch nicht genug gelaufen, machen wir abends an der Promenade von Portoroz noch einen Spaziergang. Wir schlendern entlang schicker Restaurants und vieler Bars bis hin zum schönen Yachthafen, wo wir uns wünschen der Besitzer der ein oder anderen Segelyacht zu sein.


Von den Stadtmauern aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick über ganz Piran

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Wir sind Verena und Andreas,

zwei Hobbyfotografen, die es lieben zu reisen, zu fotografieren und zu essen.

 

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